Asozial (gesprochen ạso·zi·al) ist ein abwertendes Adjektiv. Es bedeutet auf der einen Seite, außerhalb der Gesellschaft stehend bzw. verwahrlost, auf der anderen Seite aber auch als gesellschaftsschädlich, nämlich dann wenn man ein sogenanntes asoziales Verhalten an den Tag legt.

Höre ich das Wort Ad Blocker, dann könnte ich:

jens_kotzt

Jan Gleitsmann ist der Meinung, dass die Benutzer von Ad Blockern, als Werbeblocker im Internet, ein derartiges Verhalten an den Tag legen, denn sie konsumieren, geben den Publizisten aber keine Chance mit ihrer Arbeit im Internet auch Geld zu verdienen.

Wer immer nur nimmt und nicht gibt, der ist doch auch ein Schmarotzer, oder? Ein Parasit! Nur konsumieren, aber nichts abgeben. Das ist auch abwertend, denn der Publizist erhält von dem Leser nichts, vermutlich nicht mal ein kleines Like oder gar einen Share.

Sascha Pallenberg geht nun einen anderen Weg. Banner raus, Geldbörse auf. Freiwillige Leser-Finanzierung“ Ob das funktioniert? Werden wir bald sehen. Stephan Goldmann hat das Thema Ad Blocker und die Pseudo-Antworten der Benutzer auch noch mal aufgegriffen.

Ich surfe, seit dem ich Internet habe ohne Adblocker durch das Netz. Natürlich stören mich Seiten, die mich mit viel Werbung nerven, aber da mache ich eines: Ich benutze diese Seiten nicht mehr, sondern andere. Mein einziger, derzeitige Vorteil? Ich kann auch weiterhin die BILD.de Seite aufrufen, ob ich das will? Das steht auf einem ganz anderen Blatt Papier ;).

jens_gluecklich

Bringen wir es auf den Punkt: Diejenigen die Inhalte im Netz, für den Leser kostenlos zur Verfügung stellen, müssen unterm Strich auch von irgendetwas ihre Brötchen bezahlen. Nehmt denen auch nicht die Brotkrümel weg, die durch die Banner reinkommen. Wenn ihr einen AdBlocker nutzt, dann schaltet die Seiten frei die ihr für unterstützenswürdig haltet und straft nicht alle gleich pauschal ab, denn natürlich ist nicht jeder AdBlocker Nutzer asozial, so etwas würde ich nie behaupten, obwohl? Wenn ich mir das noch mal richtig überlege?

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